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8. Dezember: Creative Commons
Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
PDF Drucken E-Mail
08Dezember

Das kriegst Du auf die Ohren:


Eine kunstvolle Zusammenstellung unterschiedlicher Songs, untermalt mit Informationen zu Creative Commons. Text und Musik unterstehen dabei der CC Lizenz.

 


 



Musik:
Mint_Machine: White Cuboid
SackJo Twenty-two: The White Cube
Jurgen_Herrmann: Frost - White -Whitecube
Tenny: White Cube Beat Boxing
error404: The_White_Cube(OrcaMix)
Loveshadow: In_TH!S SpAcE
spdejan: The white cubeebuc Etiw ehT
unreal_dm: Whitespace

alle Songs sind lizenziert unter
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Intro & Ending:

Josef Vossenkuhl

 

Sprecher:
Dr. Peter Troxler

 


Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet. Ganz konkret bietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die bei der Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können, um die rechtlichen Bedingungen festzulegen. CC ist dabei selber weder als Verwerter noch als Verleger von Inhalten tätig und ist auch nicht Vertragspartner von Urhebern und Rechteinhabern, die ihre Inhalte unter CC-Lizenzverträgen verbreiten wollen. Die CC-Lizenzverträge werden also von den Urhebern übernommen und in eigener Verantwortung verwendet, um klarzustellen, was mit den Inhalten ihrer Webseiten geschehen darf und was nicht. CC-Lizenzen richten sich als so genannte “Jedermannlizenzen” an alle Betrachter dieser Inhalte gleichermaßen und geben zusätzliche Freiheiten.  Das bedeutet, dass jeder mit einem CC-lizenzierten Inhalt mehr machen darf als das Urheberrechtsgesetz ohnehin schon erlaubt. Welche Freiheiten genau zusätzlich geboten werden, hängt davon ab, welcher der sechs CC-Lizenzverträge jeweils zum Einsatz kommt.

Durch die Erstellung der CC-Lizenzverträge sind den Urhebern mehr Optionen an die Hand gegeben worden. Vorher hatten sie in der Regel nur die Wahl, ihre Inhalte entweder überhaupt nicht oder aber unter dem gesetzlichen Standardschutz “alle Rechte vorbehalten” zu veröffentlichen. Die wenigsten Kreativen haben zusätzlich Jura studiert oder auf andere Weise genug Expertise im Urheberrecht gesammelt, um für ihre Zwecke passende Lizenzverträge zu entwerfen. Und anwaltlichen Rat für die eigenen Publikationen können sich auch nur manche leisten. In den Zeiten von digitalen Medien und Internet haben sich diese Eingeschränkungen immer mehr zu einer Behinderung von Kreativität entwickelt, die auch für Künstler spätestens dann spürbar wird, wenn sie mit ihren Arbeiten selber auf digitalen Inhalten anderer Kreativer aufbauen wollen. Dann sind sie selbst in der Nutzerrolle und wissen häufig nicht, ob Inhalte, die sie im Netz finden, bearbeitet, verbreitet oder auf sonst eine Art und Weise verwendet werden dürfen.

Wenn die Inhalte dagegen CC-lizenziert sind, gibt es diese rechtlichen Unsicherheiten nicht mehr. Man erkennt schon am Namen des jeweiligen CC-Lizenztyps, was die wichtigsten Bedingungen bei der Nutzung des Inhalts sind.

 

Creative Commons: http://creativecommons.org und http://creativecommons.de
Adresse für Spenden: https://support.creativecommons.org/donate
Text basiert auf http://creativecommons.de, lizenziert unter http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/

 

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